Aktuelles


Erste Beraterinnen für Biographiearbeit in der Nordkirche

Zum Abschluss der Langzeitfortbildung „Systemische, spirituelle Biographiearbeit“ haben die 15 Teilnehmerinnen ihre Zertifikate als „Berater*in für Biographiearbeit“ erhalten. Sie sind die ersten Frauen, die in der Nordkirche an dieser Fortbildung teilnehmen konnten. Dazu haben sie sich ein Jahr lang intensiv mit Inhalten und Methoden der Biographiearbeit auseinandergesetzt und so die Kompetenzen für ihre berufliche Praxis erweitert, zum Beispiel als Pastorin, Supervisorin oder Lehrerin. Zertifiziert wurde die Langzeitfortbildung, die von den Pastorinnen Elisabeth Christa Markert und Susanne Sengstock entwickelt wurde, von FaBia e.V., dem Fachverband für Biographiearbeit.

„Ich habe während der Ausbildung auch meine eigene Biographie reflektieren können“, berichtet Sabine Petters, die als Mentorin für Studentinnen in Stralsund arbeitet. Sie hat ein ungewöhnliches Projekt entwickelt: Das Planspiel „Was erzählen unsere Kirchen?“. Es verbindet die Biographie von heiligen Orten mit der Biographie von Menschen und ermöglicht es, gemeinsam Visionen für die Neugestaltung von kirchlichen Räumen zu finden. „Ich hätte es mir letztes Jahr noch nicht vorstellen können, dass dies möglich ist. Jetzt aber freue ich mich, wenn mein Projekt im Kirchenkreis Pommern oder auch darüber hinaus angewendet wird“, sagt Sabine Petters.

Wegen der großen Nachfrage beginnt der nächste Kurs dieser Langzeitfortbildung bereits im September 2019.


Ressourcen stärken und Perspektiven finden
Wochenende für Frauen (und ihre Kinder) mit und ohne Fluchthintergrund
FR 16.- SO 18. August im Jugendfreizeitheim Osterlüchten, Hanerau-Hademarschen


Wir bieten Frauen mit und ohne Fluchthintergrund die Möglichkeit, eine kleine Auszeit aus dem Alltag zu nehmen und ein Wochenende im Grünen mit viel Zeit zum Kennenlernen und Austausch zu verbringen. Wir haben Zeit für Gespräche über das, was uns am Herzen liegt, um eigene Ressourcen zu entdecken, Neues und Kreatives auszuprobieren oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

Sind Sie interessiert? Oder kennen Sie Frauen, denen eine solche Auszeit gut tun könnte?

Hier mehr lesen!

Wochenende Ressourcen stärken - Perspektiven finden



Reihe "Offene Gesellschaft" im Afrikanischen Zentrum Borgfelde Kein Platz für Rassismus

Wenn ich etwas in der Welt ändern möchte, muss ich bei mir anfangen,“ so beschrieb Gladys Awo bei der dritten Veranstaltung der Reihe „Wie offen ist unsere Gesellschaft? im Afrikanischen Zentrum Borgfelde ihre Strategie, Rassismus zu überwinden. „Ich versuche, mich nicht durch die Augen der Anderen zu sehen, die sagen, dass meine Hautfarbe die der Drogenverkäufer ist. Es geht darum, wie ich mich sehe. Positive Energie und Selbstrespekt helfen mir dabei.“

Dazu braucht es einen „safe space“, Orte, an denen people of colour sich sicher fühlen können und Unterstützung bekommen, ergänzte Wondible Opoku, die als Vertreterin der jungen Generation sprach. Es gibt auch einen klaren Auftrag an die weiße Mehrheitsgesellschaft: Sie profitiert von Machtstrukturen, die Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe ausschließen und sie hat die Macht, diese Strukturen zu ändern.

Solidarität – kritische Selbstreflexion – beidseitige Ermutigung – gemeinsames Tun waren die Botschaften aus den Arbeitsgruppen der Teilnehmner*innen.

Ausschnitte aus den Beiträgen der beiden Referentinnen finden sich unter https://www.instagram.com/machtwiderstandbunt/?hl=de.


Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am 18. September, 17.30-20.30 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg statt: Trans*Menschen begegnen – Diskriminierung verhindern

Offene Gesellschaft September


Transkulturelles und Interreligiöses Lernhaus der Frauen
Neue Kurse starten in Hamburg

In diesem Sommer wird es drei neue Lernhäuser in Hamburg geben. Das Transkulturelle und Interreligiöse Lernhaus der Frauen ist eine Fortbildung über ein Jahr für den Erwerb von Dialogfähigkeit und Kompetenz für den Umgang mit Vielfalt in unserer Gesellschaft. Mehr Informationen und die Termine finden Sie hier:

Flyer Lernhaus 2019

Termine Lernhaus 2019


Anderer Ausweis, anderer Blick - Viel Zulauf beim "Tag der Organspende" in Kiel

Viele interessierte Besucher*innen, viele Fragen und viel Information: Beim bundesweiten  "Tag der Organspende" in Kiel am vergangenen Sonnabend war auch im und vor dem Zelt "Ethik und Religion" viel los. Hier stellten Dagmar Krok (Frauenwerk der Nordkirche), Eske Wollrad (Evangelisches Zentrum Frauen und Männer Hannover) und Ricarda Heymann von den Evangelischen Frauen Hessen und Nassau die Kampagne "Organspende.entscheide.ich"  der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) vor. Vor allem Fragen rund um den Hirntod beschäftigten die Menschen, die teils gezielt, teils zufällig von 10 bis 18 Uhr am Info-Stand vorbeikamen. "Wir haben zahreiche Exemplare vom "anderen Organspendeausweis" verteilt", so Dagmar Krok. Aus Begriffen und Buchstaben, die im Laufe des Tages in einen Computer getippt wurden, entstand nach und nach eine Wortwolke - Gedanken zum komplexen Thema Organspende, das derzeit in Politik und Gesellschaft für viele Diskussionen sorgt.


Mit FrauenReisen Hin und weg nach Kroatien
21.-28. September 2019
Auf den Spuren von Winnetou und Ntscho Tschi

Reisen Sie mit uns zu Ihren Jugenderinnerungen. Besuchen Sie die Schauplätze und Drehorte Ihrer Held*innen Winnetou, Old Shatterhand und Ntscho Tschi. Erwecken Sie sie für eine kurze Zeit zum Leben. Erleben Sie in Kroatien Nostalgie der besonderen Art, in atemberaubender Natur und mit unvergesslichen Erlebnissen im „Land des letzten Apachenhäuptlings“.

In 3 Nationalparks und dem Velebit-Naturpark erleben Sie unberührte Natur in der Kulisse der Winnetoufilme, wie das „Pueblo-Plateau“, den „Rio Pecos“ und den „Silbersee“! Wir bringen Sie an Orte, wo die Seen türkis und die Flüsse kristallklar sind. Die Berge strahlen in weißem Stein, die Wälder zeigen sich grün und dicht. In der Nähe des Startpunktes aller Ausflüge und direkt am Meer befindet sich das 4* Blue Sun mobile Home Camp inmitten von Olivenbäumen. Es erwartet seine Gäste in komfortablen Mobilheimen, die von jeweils 2 Frauen bewohnt werden.

Anmeldeschluss: 30. Mai. Gern fragen wir auch danach Flug und Unterkunft für Sie an.

Reiseverlauf

Foto: Schneewittchen Reisen




Mein Glaube und die Gesellschaft - Junge Muslime* mischen sich ein

Junge Muslime*

Der zweite Abend der Reihe "Wie offen ist unsere Gesellschaft" fand in der albanischen Moschee im Hamburger Stadtteil St. Georg statt. Junge Muslime* erzählten von ihrem Glauben und wie er sie motiviert, sich für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu engagieren.

Chari ist 16 Jahre alt und erlebt aufgrund ihrer Religion und Hautfarbe im Alltag Diskriminierung und Vorurteile. Sie möchte trotzdem an ihrem Glauben festhalten und dazu stehen, wer sie ist. Sie will sich nicht länger fragen, was falsch mit ihr ist. "Denn wer definiert eigentlich, was richtig und was falsch ist?"  fragt sie. Grundlage ihres Glaubens ist das islamische Menschenbild. Die Menschen sind als Gottes Geschöpfe Statthalter*innen Gottes auf Erden und haben die Verantwortung für diese Welt übertragen bekommen. Sie sollen ihre Fähigkeiten zum Denken und Urteilen zum Wohl aller Menschen einsetzen.

Die zwanzigjährige Melisa studiert an der Akademie der Weltreligionen. Für sie ist ihr Glaube keine Privatsache, sondern führt sie unmittelbar dazu, anderen Menschen zu helfen, sei es ganz konkret in der Obdachlosenhilfe oder einfach durch ein Lächeln an ihre Mitmenschen in der U-Bahn. Die Entscheidung, ob sie eines Tages ein Kopftuch tragen möchte, ist für sie ein persönlicher und intensiver Prozess, den sie selbst bestimmt.

Chari, Melisa und weitere junge Muslime* stellten sich in einem speeddating den Fragen der Teilnehmer*innen und gaben offen und ehrlich Antworten. Sie zeigten überzeugend und beeindruckend, dass ihr Glaube kein Hinderungsgrund ist, Teil einer offenen Gesellschaft zu sein, im Gegenteil. Sie machen unsere Gesellschaft bunt, vielfältig und zukunftsfähig.

Der nächste Abend findet Mi, 12. Juni 17.30 - 20.30 Uhr im Afrikanischen Zentrum Borgfelde statt:
Kein Platz für Rassismus in unserer Gesellschaft - Perspektiven schwarzer Menschen aus zwei Generationen

Flyer Kein Rassismus Juni2019



Bedingungsloses Grundeinkommen - Vortrag vom 06.04.19
Download des Vortrags von Frau Dr. Irene Schöne

Hier der Link zu dem Vortrag:  Bedingungsloses Grundeinkommen


Hamburg.Jetzt.Gleich

Postkartenmotiv

Das Frauenwerk der Nordkirche unterstützt die Aktion des Landesfrauenrats Hamburg e.V., der Dachverband von 62 Hamburger Frauenverbänden mit rund 300.000 Mitgliedern, und von pro:fem, Verbund Hamburger Frauen- und Mädcheneinrichtungen e.V.:

Wir fordern die HAMBURGer Politik auf, JETZT GLEICH etwas zu tun – für die Durchsetzung der Gleichberechtigung aller Frauen!

  • Aufwertung des Rollenverständnisses von Frauen in Beruf, Familie und Gesellschaft
  • Abbau von Frauenarmut
  • Keine körperliche, verbale und sexuelle Gewalt gegen Frauen
  • Förderung weiblicher Gesundheit
  • Umsetzung von Gender Mainstreaming zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter
  • Einführung und Kontrolle einer geschlechtergerechten Haushaltsführung
  • Paritätische Besetzung der Parlamente und Gremien

#HamburgJetztGleich

https://www.hamburgjetztgleich.de/

Forderungen


Heraus aus der Finsternis - Weibliche Lebenswelten von der Kaiserzeit bis heute
Von Dienstmädchen, Arbeiterinnen und Politikerinnen

Das Schleswig-Holsteinische Landesarchiv widmet sich in einer spannenden Ausstellung „Weiblichen Lebenswelten von der Kaiserzeit bis heute“. Anlässlich des 100. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechts zeigt das Landesarchiv diesen „Weg aus der Finsternis“ hin zu mehr Gleichberechtigung und Mitbestimmung. In einem eigenen Kapitel geht es auch um Frauen in der Evangelischen Kirche. 

Heraus aus der Finsternis - Landesarchiv




News

Jahresthema 2018 - 2019 der Frauenarbeit in der Nordkirche

Postkarte JahresthemaHier geht es zur Website:
www.morgen-war-alles-gut.de

Plakate in A4, A3 und A2 gibt es kostenlos - ebenso zum ersten Mal ein Puzzle! 10 Postkarten kosten 2 €.
Zu bestellen unter 0431 55 779 100 oder info@
frauenwerk.nordkirche.de

Kontakt

0431 / 55 779 100
info@frauenwerk.nordkirche.de

 



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