Aktuelles


Geplantes Siegel Grüner Knopf - der richtige Weg? Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung CCC

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) plant die Einführung eines staatlichen Metasiegels für sozial und ökologisch
hergestellte Textilien. Dieses Metasiegel soll unter der Bezeichnung „Grüner Knopf“ im Auftrag des
BMZ für Bekleidung und andere Textilprodukte vergeben werden.
Aus Sicht der Kampagne für Saubere Kleidung in Deutschland, in der sich auch das Frauenwerk der Nordkirche engagiert, ist die freiwillige Produktzertifizierung
und Produktkennzeichnung nicht der richtige Ansatz, um nachhaltige sowie strukturelle
Verbesserungen bezüglich der ökologischen und sozialen Risiken innerhalb der globalen Lieferkette zu erreichen.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung CCC.

Stellungnahme CCC zum Siegel Grüner Knopf



Arbeit zwischen Wind und Wellen
Frauen-KlimaSail 2019 auf der Ostsee - Ein Reisebericht

Eine Woche lang waren 20 Frauen, drei davon als Reiseleiterinnen, in der dänischen Südsee unterwegs.  Bei ihrem Törn auf der Ide Min, organsisiert von FrauenReisen Hin und Weg, ging es nicht allein um die Erfahrung, gemeinsam unter Segeln ein Ziel zu erreichen, sondern auch um brennende Fragen zum Klimawandel und um Lösungsansätze. Die Klimaschutzbeauftragte des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, Insa Krempin, war eine der Verantwortlichen. Sie hat einen spannenden Bericht über die Reise geschrieben. Vielen Dank!

Hier ist er zum Weiterlesen. Reisebericht Frauen-KlimaSail 2019


Musik-Tipp: Neue CD von Sängerin Bärbel Fünfsinn erschienen
Die EWIGE ist mein Licht

Die Theologin und Musikerin Bärbel Fünfsinn hat schon häufig mit dem Frauenwerk der Nordkirche zusammengearbeitet. Als Musikerin hat sie bei Veranstaltungen dafür gesorgt, dass auch die schwierigsten Melodien irgendwann richtig - und richtig gut - klingen. Jetzt hat sie eine neue CD herausgebracht, die wir hier gern vorstellen.

CD-Tipp Bärbel Fünfsinn


Einfach mal eine Auszeit nehmen.... in der Wasserburg Turow
Kreativ sein, Natur und Spiritualität erleben, zur Ruhe kommen
18.9.-22.9.2019

Unser Erleben, nur wenig Zeit zu haben und kaum Augenblicke der
Ruhe, trifft auf unsere Sehnsucht nach ausgefüllter Spiritualität.
Unser Wille, ökologisch bewusst zu leben, trifft auf die Frage nach
dem Wie und auf unser Zögern, konsequente Entscheidungen zu
treffen. Wie kann bewusstes Leben mit und an Leib und Seele
gelingen? Darauf wollen wir in der herrlichen Umgebung der Wasserburg
Turow in Vorpommern Antworten suchen. Die Werkstatt lädt ein,
zur Ruhe zu kommen mit Übungen zu Spiritualität, Auszeiten in der
Natur und kreativer Auseinandersetzung mit biblischen Texten. Und
sie lädt ein, aktiv zu werden – ganz konkret und handwerklich im Garten
der Wasserburg. Da die Burg mit viel persönlichem Engagement Stück
für Stück renoviert wird, ist die Unterbringung einfach, aber herzlich.
Die Küche bietet Vitalkost.

Referentin Sonja Schade, Kunsttherapeutin, Greifswald
Leitung Franziska Pätzold und Julia Lersch, beide Frauenwerk der Nordkirche
Ort Wasserburg Turow, Vorpommern
Kosten 280 €, nur DZ, VP
Anmeldung Büro Rostock

Tel. 0381 / 377 987 411 oder per email

mecklenburg-vorpommern@frauenwerk-nordkirche.de


Erste Beraterinnen für Biographiearbeit in der Nordkirche

Zum Abschluss der Langzeitfortbildung „Systemische, spirituelle Biographiearbeit“ haben die 15 Teilnehmerinnen ihre Zertifikate als „Berater*in für Biographiearbeit“ erhalten. Sie sind die ersten Frauen, die in der Nordkirche an dieser Fortbildung teilnehmen konnten. Dazu haben sie sich ein Jahr lang intensiv mit Inhalten und Methoden der Biographiearbeit auseinandergesetzt und so die Kompetenzen für ihre berufliche Praxis erweitert, zum Beispiel als Pastorin, Supervisorin oder Lehrerin. Zertifiziert wurde die Langzeitfortbildung, die von den Pastorinnen Elisabeth Christa Markert und Susanne Sengstock entwickelt wurde, von FaBia e.V., dem Fachverband für Biographiearbeit.

„Ich habe während der Ausbildung auch meine eigene Biographie reflektieren können“, berichtet Sabine Petters, die als Mentorin für Studentinnen in Stralsund arbeitet. Sie hat ein ungewöhnliches Projekt entwickelt: Das Planspiel „Was erzählen unsere Kirchen?“. Es verbindet die Biographie von heiligen Orten mit der Biographie von Menschen und ermöglicht es, gemeinsam Visionen für die Neugestaltung von kirchlichen Räumen zu finden. „Ich hätte es mir letztes Jahr noch nicht vorstellen können, dass dies möglich ist. Jetzt aber freue ich mich, wenn mein Projekt im Kirchenkreis Pommern oder auch darüber hinaus angewendet wird“, sagt Sabine Petters.

Wegen der großen Nachfrage beginnt der nächste Kurs dieser Langzeitfortbildung bereits im September 2019.


Ressourcen stärken und Perspektiven finden
Wochenende für Frauen (und ihre Kinder) mit und ohne Fluchthintergrund
FR, 16. - SO, 18. August im Jugendfreizeitheim Osterlüchten, Hanerau-Hademarschen

Wir bieten Frauen mit und ohne Fluchthintergrund die Möglichkeit, eine kleine Auszeit aus dem Alltag zu nehmen und ein Wochenende im Grünen mit viel Zeit zum Kennenlernen und Austausch zu verbringen. Wir haben Zeit für Gespräche über das, was uns am Herzen liegt, um eigene Ressourcen zu entdecken, Neues und Kreatives auszuprobieren oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

Sind Sie interessiert? Oder kennen Sie Frauen, denen eine solche Auszeit gut tun könnte?
Hier mehr lesen!
Wochenende Ressourcen stärken - Perspektiven finden


Wer ist die Caring Community?
Anknüpfungen und feministische Anfragen
29. Oktober 2019, 17 - 20 Uhr

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Theresia Wintergerst, Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften
Pröpstin Isa Lübbers, Kirchenkreis Hamburg-Ost (angefragt)

Die Versorgung von jungen, alten und kranken Menschen stellt unser Zusammenleben zukünftig vor große Herausforderungen. Konzepte einer „sorgenden Gemeinschaft“ bieten dafür unterschiedliche Lösungen an. Für die Zukunft der

Ortsgemeinden und kirchlichen Orte bieten sich bei diesem Konzept vielfältige Anknüpfungspunkte.

Doch wie sind diese Entwicklungen aus feministischer Sicht und aus der Perspektive der Geschlechterforschung einzuschätzen? Sind es am Ende wieder fast ausschließlich Frauen, die die Sorgearbeit leisten?

Wie könnte eine Caring Community aussehen, in der alle Geschlechter Verantwortung füreinander übernehmen? Welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wären hierfür notwendig? Und welche Rolle könnte die Kirche dabei spielen?


Eine Veranstaltung des Frauenwerks der Nordkirche, der Fachstelle Familien der Nordkirche und des Frauenwerks Hamburg-West/Südholstein

Ort: Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Hamburg
Eintritt
: 5 € (inkl. Imbiss)
Kontakt:

Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein

Max-Zelck-Straße 1

22459 Hamburg

Telefon: (040) 558 220-156

E-Mail: gabriele.biell@kirchenkreis-hhsh.de




Reihe "Offene Gesellschaft" im Afrikanischen Zentrum Borgfelde Kein Platz für Rassismus

Wenn ich etwas in der Welt ändern möchte, muss ich bei mir anfangen,“ so beschrieb Gladys Awo bei der dritten Veranstaltung der Reihe „Wie offen ist unsere Gesellschaft? im Afrikanischen Zentrum Borgfelde ihre Strategie, Rassismus zu überwinden. „Ich versuche, mich nicht durch die Augen der Anderen zu sehen, die sagen, dass meine Hautfarbe die der Drogenverkäufer ist. Es geht darum, wie ich mich sehe. Positive Energie und Selbstrespekt helfen mir dabei.“

Dazu braucht es einen „safe space“, Orte, an denen people of colour sich sicher fühlen können und Unterstützung bekommen, ergänzte Wondible Opoku, die als Vertreterin der jungen Generation sprach. Es gibt auch einen klaren Auftrag an die weiße Mehrheitsgesellschaft: Sie profitiert von Machtstrukturen, die Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe ausschließen und sie hat die Macht, diese Strukturen zu ändern.

Solidarität – kritische Selbstreflexion – beidseitige Ermutigung – gemeinsames Tun waren die Botschaften aus den Arbeitsgruppen der Teilnehmner*innen.

Ausschnitte aus den Beiträgen der beiden Referentinnen finden sich unter https://www.instagram.com/machtwiderstandbunt/?hl=de.


Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am 18. September, 17.30-20.30 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg statt: Trans*Menschen begegnen – Diskriminierung verhindern

Offene Gesellschaft September


Transkulturelles und Interreligiöses Lernhaus der Frauen
Neue Kurse starten in Hamburg

In diesem Sommer wird es drei neue Lernhäuser in Hamburg geben. Das Transkulturelle und Interreligiöse Lernhaus der Frauen ist eine Fortbildung über ein Jahr für den Erwerb von Dialogfähigkeit und Kompetenz für den Umgang mit Vielfalt in unserer Gesellschaft. Mehr Informationen und die Termine finden Sie hier:

Flyer Lernhaus 2019

Termine Lernhaus 2019


Mit FrauenReisen Hin und weg nach Kroatien
21.-28. September 2019
Auf den Spuren von Winnetou und Ntscho Tschi

Reisen Sie mit uns zu Ihren Jugenderinnerungen. Besuchen Sie die Schauplätze und Drehorte Ihrer Held*innen Winnetou, Old Shatterhand und Ntscho Tschi. Erwecken Sie sie für eine kurze Zeit zum Leben. Erleben Sie in Kroatien Nostalgie der besonderen Art, in atemberaubender Natur und mit unvergesslichen Erlebnissen im „Land des letzten Apachenhäuptlings“.

In 3 Nationalparks und dem Velebit-Naturpark erleben Sie unberührte Natur in der Kulisse der Winnetoufilme, wie das „Pueblo-Plateau“, den „Rio Pecos“ und den „Silbersee“! Wir bringen Sie an Orte, wo die Seen türkis und die Flüsse kristallklar sind. Die Berge strahlen in weißem Stein, die Wälder zeigen sich grün und dicht. In der Nähe des Startpunktes aller Ausflüge und direkt am Meer befindet sich das 4* Blue Sun mobile Home Camp inmitten von Olivenbäumen. Es erwartet seine Gäste in komfortablen Mobilheimen, die von jeweils 2 Frauen bewohnt werden.

Anmeldeschluss: 30. Mai. Gern fragen wir auch danach Flug und Unterkunft für Sie an.

Reiseverlauf

Foto: Schneewittchen Reisen




Mein Glaube und die Gesellschaft - Junge Muslime* mischen sich ein

Junge Muslime*

Der zweite Abend der Reihe "Wie offen ist unsere Gesellschaft" fand in der albanischen Moschee im Hamburger Stadtteil St. Georg statt. Junge Muslime* erzählten von ihrem Glauben und wie er sie motiviert, sich für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu engagieren.

Chari ist 16 Jahre alt und erlebt aufgrund ihrer Religion und Hautfarbe im Alltag Diskriminierung und Vorurteile. Sie möchte trotzdem an ihrem Glauben festhalten und dazu stehen, wer sie ist. Sie will sich nicht länger fragen, was falsch mit ihr ist. "Denn wer definiert eigentlich, was richtig und was falsch ist?"  fragt sie. Grundlage ihres Glaubens ist das islamische Menschenbild. Die Menschen sind als Gottes Geschöpfe Statthalter*innen Gottes auf Erden und haben die Verantwortung für diese Welt übertragen bekommen. Sie sollen ihre Fähigkeiten zum Denken und Urteilen zum Wohl aller Menschen einsetzen.

Die zwanzigjährige Melisa studiert an der Akademie der Weltreligionen. Für sie ist ihr Glaube keine Privatsache, sondern führt sie unmittelbar dazu, anderen Menschen zu helfen, sei es ganz konkret in der Obdachlosenhilfe oder einfach durch ein Lächeln an ihre Mitmenschen in der U-Bahn. Die Entscheidung, ob sie eines Tages ein Kopftuch tragen möchte, ist für sie ein persönlicher und intensiver Prozess, den sie selbst bestimmt.

Chari, Melisa und weitere junge Muslime* stellten sich in einem speeddating den Fragen der Teilnehmer*innen und gaben offen und ehrlich Antworten. Sie zeigten überzeugend und beeindruckend, dass ihr Glaube kein Hinderungsgrund ist, Teil einer offenen Gesellschaft zu sein, im Gegenteil. Sie machen unsere Gesellschaft bunt, vielfältig und zukunftsfähig.

Der nächste Abend findet Mi, 12. Juni 17.30 - 20.30 Uhr im Afrikanischen Zentrum Borgfelde statt:
Kein Platz für Rassismus in unserer Gesellschaft - Perspektiven schwarzer Menschen aus zwei Generationen

Flyer Kein Rassismus Juni2019



Bedingungsloses Grundeinkommen - Vortrag vom 06.04.19
Download des Vortrags von Frau Dr. Irene Schöne

Hier der Link zu dem Vortrag:  Bedingungsloses Grundeinkommen



News

Jahresthema 2018 - 2019 der Frauenarbeit in der Nordkirche

Postkarte JahresthemaHier geht es zur Website:
www.morgen-war-alles-gut.de

Plakate in A4, A3 und A2 gibt es kostenlos - ebenso zum ersten Mal ein Puzzle! 10 Postkarten kosten 2 €.
Zu bestellen unter 0431 55 779 100 oder info@
frauenwerk.nordkirche.de

Kontakt

0431 / 55 779 100
info@frauenwerk.nordkirche.de

 



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