Aktuelles


Auch Gott hat viele Namen
Gottesdienst in der Hamburger Hauptkirche St.Katharinen
9. August

Sprache kann die eigene Glaubenswelt verändern. Dabei spielt das Wissen um die Vielfalt der Geschlechter eine entscheidende Rolle bei den Wandlungsprozessen gottesdienstlicher Sprache, wenn der Anspruch gilt, dass niemand ausgeschlossen werden soll. Um die theoretischen Erkenntnisse einer gendersensiblen Theologie in der Praxis auszuprobieren, findet in der zweiten Jahreshälfte 2020 und 2021 eine Gottesdienstreihe in gerechter Sprache statt. Diese wird in Kooperation mit den Kirchenkreisen Hamburg Ost und Hamburg West/Südholstein, der Beauftragten für Geschlechtergerechtigkeit und dem Frauenwerk der Nordkirche durchgeführt. Interessierte Prediger*innen probieren in ihren Gottesdiensten aus, wie sich eine geschlechtliche Vielfalt sprachlich und liturgisch abbilden lässt.

Die Reihe wird am Sonntag, den 9. August 2020 um 11.00 Uhr in der Hauptkirche St. Katharinen von Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann eröffnet. Der Titel des Gottesdienstes lautet: Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht! Weitere Termine finden Sie hier Termine Gottesdienst in gerechter Sprache

oder unter www.frauenwerk-hhsh.de.

Bitte erkundigen Sie sich vorher über die geltenden Corona-Bedingungen und beachten Sie die für die Kirchen geltenden Hygieneregeln.

Am 21.9. findet hierzu ein Workshop mit verschiedenen Arbeitsgruppen statt. Anmeldung bis 3.9.   Workshop 21.9. Gottesdienste in gerechter Sprache



Themenabend Textilbranche - Keine Gnade in der Krise?
Mit Film und Diskussion.
Im Gespräch: Aktivistin Kalpona Akter und Filmemacherin Inge Altemeier
31.8. online und im Offenen Kanal Kiel

Die Corona-Pandemie hat weltweit verheerende gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen. In der Krise zeigt sich aber deutlich, wie ungleich die Risiken besonders im globalen Handel verteilt sind. In Europa können nie dagewesene Summen für Konjunkturpakete aufgebracht werden. Millionen von Arbeiter*innen in der Textilindustrie verlieren wegen Lockdowns und Auftragsstornierungen gleichzeitig weltweit ihre Arbeit und ihr Einkommen - fast ohne jede soziale Absicherung. Schon lange fordert z.B. die Kampagne für Saubere Kleidung faire Arbeitsbedingungen. Der Themenabend am 31.8. beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Fast Fashion, Konsum, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in den Produktionsländern.

Mehr Infos:

Todschick - keine Gnade in der Krise


Kein Risiko bei Veranstaltungen
Schutzkonzept und Hygienmaßnahmen kennen

Nach unzähligen Absgen und Monaten des Wartens werden inzwischen wieder Veranstaltungen wie Seminare, Fachtage oder Reisen angeboten. Zum Glück! Trotz allem ist die Corona-Pandemie nach wie vor eine Herausforderung, die den Organisatorinnen viel abverlangt und besondere Maßnahmen erforderlich macht. Als HIlfe für die Vorbereitung haben wir eine Checkliste zusammengestellt sowie ein Beispiel, wie ein Schutzkonzept für Zusammenkünfte von Frauen aussehen könnte.

Checkliste Hygiene Veranstaltung

Muster Schutzkonzept Veranstaltungen




Ausbeutung - Made in Europe
Online-Seminar zur Situation in den Nähfabriken in Osteuropa
17.09.20, 18 – 20 Uhr

Wie sind die Arbeitsbedingungen in osteuropäischen Produktionsstätten? Reicht die Freiwilligkeit von Unternehmen, soziale Verantwortung zu übernehmen, noch aus? Oder ist es Zeit für gesetzliche Rahmenbedingungen?

"Trotz aller freiwilligen Brancheninitiativen und wohlklingenden Siegel hat sich in den letzten Jahrzehnten die Menschenrechtssituation in den Kleiderfabriken der europäischen Billigproduktionsländer nicht verbessert.“ resümiert Frau Dr. Bettina Musiolek in Bezug auf die aktuellen Studie „Ausbeutung - Made in Europe“. Über die Ergebnisse dieser Studie wird sie in diesem Webinar informieren und außerdem auf die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie in der Modebranche eingehen.
Frau Dr. Bettina Musiolek setzt sich für die Rechte der Arbeiter*innen in den Lieferketten der internationalen Textil- und Bekleidungsindustrie ein und ist für die Clean Clothes Campaign (CCC) die Ko-Koordinatorin der Region Europa Süd/Ost.

Donnerstag, 17. September, 18 – 20 Uhr
Ort: Online-Seminar (Der Link wird mit der Anmeldebestätigung verschickt.)
Leitung: CCC-Hamburg mit Waltraud Waidelich und Pastorin Dr. Michaela Will
Anmeldung: seminare@frauenwerk.nordkirche.de,  Tel. 0431 557 791 00


Und Du?
Briefwechsel: Generationen im Gespräch
ANMELDEFRIST VERLÄNGERT!

Und Du BriefWo sind die jungen Frauen? Was machen überhaupt die alten? Und was meint jung und was alt? In Workshops, Gesprächsrunden, auch im digitalen Raum, wollen wir miteinander ins Gespräch kommen. Wir wollen herausfinden, was uns aktuell bewegt, Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede aushalten. Herzstück dieses Projektes wird der Briefwechsel: Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen tauschen sich über eine begrenzte Zeit als Brieffreundinnen aus. Mut und Möglichkeiten sollen wachsen, so dass Frauen unterschiedlichen Alters in den Dialog treten, um gemeinsam Frauengeschichte und Geschichten zu entdecken, zu erzählen und zu gestalten.


Ein Treffen im digitalen Raum wollen wir versuchen, wenn durch die aktuellen Umstände die geplanten Begegnungen nicht möglich sind. Für diese Kommunikation kann ein PC, Laptop oder ein internetfähiges Handy funktionieren. Wenn möglich, sollten die Geräte mit einer Webcam, Lautsprechern und einem Mikrofon ausgestattet sein, es reicht auch ein einfaches Headset. Es müssen im Vorfeld keine extra Programme heruntergeladen werden. Auch in technischen Belangen wollen wir uns generationsübergreifend unterstützen.

Es ist möglich, sich zum Briefwechsel, dem Escape-Room „Entkomme dem Gender-Gap“ und dem Abschlussfest gesondert anzumelden.

Mehr Infos, aktuelle Termine und die Wege zum Mitmachen sind hier zu finden: 

Flyer Und du?

Gerne senden wir Ihnen den Flyer auch per Post zu: : Tel. 0381 377 987 411.  


Ev. Kurzentrum "Gode Tied" öffnet wieder am 1.7.2020
Infos zu Kuraufenthalten und MGW-Beratungsstellen

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist das Ev. Kurzentrum Gode Tied in Büsum derzeit noch geschlossen. Am 1.7. soll nach langer Schließungsphase die erste Kur stattfinden, wenn auch zunächst mit weniger Teilnehmerinnen als üblich.  Auch die folgende Kur ab 22.7. wird in reduzierter Form stattfinden. Planungen darüberhinaus hängen von der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab. Aktuelle Informationen sind im Internet unter www.godetied.com zu finden.

Selbstverständlich steht das Büro unter der Tel.Nr. 04834-9509-0 oder per email unter info@godetied.nordkirche.de  für Fragen zur Verfügung. Auch viele der Beratungsstellen  können telefonische Auskünfte anbieten. Bitte informieren Sie sich direkt bei der Beratungsstelle in Ihrer Region.

Die Landesgeschäftsstelle Evangelische Müttergenesung ist weiterhin telefonisch und per mail erreichbar: 0431 – 55 779 106, mgw@frauenwerk.nordkirche.de


Reisen in Corona Zeiten- Pilgern in Deutschland
Hümmlinger Pilgerweg neu vom 6.- 12. September 2020. Buchbar unter FrauenReisen!

Politisches Handeln in Corona-Zeiten: Anregungen aus dem Denken Hannah Arendts
Kostenfreie Online-Veranstaltung für alle
Mittwoch, 17. Juni, 18.30 – 20 Uhr Mitschnitt verfügbar

Hannah Arendts




Bildunterschrift_HannahArendts


Hier können Sie den Vortrag von Prof. Dr. Claudia Lenz aus unserer Online-Veranstaltung am 17.06.20 anschauen:

Politisches Handeln in Corona-Zeiten: Anregungen aus dem Denken Hannah Arendts


Für Hannah Arendt ist die Interaktion von Menschen im öffentlichen Raum eine unabdingbare Voraussetzung für politisches Handeln. Wie entwickeln sich politische Räume und die Bedingungen politischen Handelns, in einer Zeit, in der die Menschen in den privaten Raum verwiesen sind? Was passiert mit dem Verhältnis von Öffentlichem und Privatem, während die privaten Räume zu Orten geworden sind, aus denen heraus sich viele Menschen jeder Zeit digital in eine nahezu unbegrenzte Zahl von Räumen einschalten können, in denen politische Angelegenheiten verhandelt werden?

Welche Öffentlichkeiten und Möglichkeiten für politisches Handeln werden in dieser Situation realisierbar, welche prinzipiellen Begrenzungen erfahren wir? Und nicht zuletzt: Für wen eröffnen sich Möglichkeiten, welche bestehenden Ausschlüsse werden verschärft und welche neuen Ausschlüsse entstehen?

Inspiriert durch das Denken Hannah Arendts wird die Referentin Claudia Lenz im Gespräch mit Waltraud Waidelich, Irene Pabst,  Ilse Zeuner und den Teilnehmer*innen diesen Fragen nachgehen. Sie wird dabei auch die Frage stellen, welche Strategien verhindern, dass die COVID-19 Pandemie Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, religiöser Zugehörigkeit verschärft oder Teilhabe ökonomisch bedingt verhindert.

Referentin: Prof. Dr. Claudia Lenz, Philosophin,  Norwegian School of Theology, Oslo

Gesprächsimpulse: Ilse Zeuner, Sozialwissenschaftlerin M.A., Waltraud Waidelich, Dipl. Sozialökonomin

Veranstalterinnen: Irene Pabst und Waltraud Waidelich, beide Frauenwerk der Nordkirche, Dr. Michaela Will, Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein



Corona: Sexarbeiter*innen in existenziellen Nöten
Keine Aufhebung des Prostitutionsverbots in Sicht


Die Corona-Krise bringt viele Sexarbeiter*innen in existenzielle Nöte. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind seit Mitte März alle Prostitutionsbetriebe geschlossen. Körpernahe Dienstleistungen sind für den Bereich der Sexarbeit weiterhin untersagt. Ein Termin für eine Lockerung ist derzeit nicht bekannt. Das bedeutet für Sexarbeiter*innen: Keine Einkünfte, keine Versorgung, keine finanzielle Absicherung. Anlässlich des Internationalen Hurentags am 2. Juni fordern Verbände und Beratungsstellen, darunter Cara*SH und contra vom Frauenwerk der Nordkirche, schnelle und unbürokratische Hilfe. 

Mehr lesen: PM Corona-Krise bringt Sexarbeiter*innen in NOt

Appell Hilfe für Sexarbeiter*innen in der Corona-Krise


#Männerwelten - Sexismus-Ausstellung zur besten Sendezeit
Gewalt im Alltag - völlig normal???
Ein Kommentar von Susanne Sengstock


Shows privater Fernsehsender und deren Moderator*innen sind mir eigentlich egal. Vor Jahren habe ich mal auf Drängen meines Sohnes mit ihm „Joko und Klaas“ angeschaut und fand die Sendung ziemlich dämlich. Derzeit wird ihr Fernsehbeitrag „#Männerwelten“ vielfach diskutiert. Joko und Klaas hatten bei einem Spiel 15 gegen ihren Sender fünfzehn Minuten Sendezeit zur Primetime gewonnen. Sie füllten diese Sendezeit mit einem Gang durch die Ausstellung „Männerwelten“. Sie selbst sind allerdings nicht zu sehen. Durch die Ausstellung führt Sophie Passmann, feministische Journalistin und Autorin des Bestsellers „Alte weiße Männer“. Mehr lesen 

Kommentar zu #Männerwelten


Corona, Care und das Geschlecht: Wann, wenn nicht jetzt?
Pandemie zeigt: Frauen haben Nachteile

Vor kurzem meldeten sich der Deutsche Frauenrat und andere Organisationen mit dem Aufruf „Wann, wenn nicht jetzt!“ zu Wort.

https://www.frauenrat.de/wp-content/uploads/2020/04/Aufruf_Wann-wenn-nicht-jetzt.pdf

Der Aufruf macht deutlich:
„Wann, wenn nicht jetzt, wird deutlich, welches die Jobs sind, die das Überleben sichern, und die unter Bedingungen der Corona-Pandemie als systemrelevant gelten. … Es sind sogenannte „Frauenberufe“, die in Deutschland schlecht bezahlt und häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen erledigt werden.“
Der Aufruf ist mit konkreten Forderungen verbunden, denen sich das Frauenwerk der Nordkirche anschließt. Mehr lesen: Care in Corona-Zeiten

Ein Großteil dieser Forderungen finden sich auch in unserer  Care-Resolution. 

Wann, wenn nicht jetzt, ist Zeit, Care stärker in den Fokus der Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik zu stellen? 





NEWS

Jahresthema 2020/21 der Frauenarbeit in der Nordkirche

Plakat Mut Wächst - Jahresthema 2020 Klein

Unser Blog: Wo Mut wächst

Weitere Informationen:
0431 55 779-100 oder info@
frauenwerk.nordkirche.de

Kontakt

0431 / 55 779 100
info@
frauenwerk.nordkirche.de



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