Aktuelles


Noch Plätze frei! -- Die vier Jahreszeiten der Seele
Natur und Spiritualität
MO, 2. Sept. 18 Uhr bis FR, 6. Sept. 14 Uhr

In vielen indigenen Kulturen existieren Vorstellungen, in denen das Leben als Kreislauf beschrieben wird. Das Lebensrad orientiert sich an den vier Jahreszeiten, vier Lebensaltern des Menschen, vier Tageszeiten und den Himmelsrichtungen.

Zwischen verschiedenen Phasen im Lebensrad gibt es immer Übergänge, die in einen größeren Rhythmus des Wandels eingebunden sind. Es gibt eine Zeit des Neubeginns, des Wachsens, des Reifens und des Sterbens. Diese zyklischen Anschauungen, die wir auch in der jüdisch-christlichen Tradition finden, können genutzt werden, um Lebensthemen aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und heilsam zu bearbeiten.
Im Seminar lernen wir die vier Richtungen des Lebensrades mit seinen Eigenschaften durch Übungen in der Natur kennen und entdecken, wo wir selber in unserem Leben stehen.

Referentin Dr. Daniela Heisig, Psychologin, Visionssucheleiterin, Dalborn
Leitung Julia Lersch, Frauenwerk der Nordkirche
Ort Fischerhaus Küstrinchen
Kosten 340 € (DZ + VP), eigene Anreise
Anmeldung Büro Kiel


Sozialer Buddhismus
Spirituelle Gastfreundschaft erfahren
Dienstag, 27.8.2019, 18 - 21 Uhr, Yun Hwa Dharma Sah Hamburg, Stoeckhardtstraße 37a, 20535 Hamburg

Sozialer Buddhismus lehrt den Einklang von spiritueller Praxis und Alltag. Wichtige Ziele sind, Klarheit und Mitgefühl zu erlangen und dadurch Frieden in die Welt zu bringen.

Das Hamburg Yun Hwa Dharma Sah ist ein Meditationszentrum des „World Social Buddhismus“. Die Koreanerin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim ist die Gründerin und Supreme Matriarch dieser Gemeinschaft. Innerhalb dieser Gemeinschaft können auch Frauen als spirituelle Lehrerinnen zur Äbtissin, Leiterin eines Yun Hwa Dharma Sah - Meditationszentrums, ernannt werden.

Wir besuchen das Hamburg Yun Hwa Dharma Sah zum Auftakt einer Reihe von Besuchen bei unterschiedlichen Hamburger Religionsgemeinschaften unter dem Aspekt der spirituellen Gastfreundschaft.

Flyer   Sozialer Buddhismus


Geschlechterbilder in der jüdischen religiösen Poesie der Pijutim
Workshop mit
Prof. Dr. Ophir Münz-Manor, Jerusalem/Hamburg
Dienstag, 3.9.2019, 17 - 20 Uhr, Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, 22767 Hamburg

Pijutim werden im jüdischen Gottesdienst vorgetragen und prägen den Glauben und auch Rollenvorstellungen der Menschen entscheidend mit.

In dem Workshop stellt uns Prof. Dr. Ophir Münz-Manor ins Deutsche übersetzte Beispiele zu den biblischen Müttern Sara, Rebekka, Rachel und Lea vor. Alle waren gemäß der jüdischen Tradition lange unfruchtbar, bevor sie Kinder zur Welt bringen, die eine entscheidende Rolle in der Geschichte Israels spielen. Mit dem Thema der Unfruchtbarkeit Saras wird ein geschlechtsspezifisches Problem aufgegriffen, das bis heute auch in unserer Gesellschaft vor allem als Problem von Frauen betrachtet wird.

Kosten: 5 € (inkl. Imbiss)
Anmeldung: gabriele.biell@kirchenkreis-hhsh.de, Telefon 040 558 220-156

 Flyer  Geschlechterbilder Pijutim


Wie offen ist unsere Gesellschaft?
Trans*Menschen begegnen - Diskriminierung verhindern
Mittwoch, 18.9.2019, 17.30 - 20.30 Uhr, Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, 22767 Hamburg

Geschlechtsidentitäten zeigen sich in vielen sich in vielen unterschiedlichen Varianten. Trans*Menschen, Genderqueere, Enby uns Inter*Personen sind vielfach erheblicher Trans-/Interphobie ausgesetzt. Dabei beziehen sich gesellschaftliche Diskreminierung und Stigmatisierung auf den Geschlechtsausdruch einer Person.

Im Workshop werden typische Diskriminierungsmuster und Möglichkeiten der Solidarität erarbeitet und diskutiert.

Kosten: 5 Euro

Flyer  Offene Gesellschaft September



Einfach mal eine Auszeit nehmen.... in der Wasserburg Turow
Kreativ sein, Natur und Spiritualität erleben, zur Ruhe kommen
18.9.-22.9.2019

Unser Erleben, nur wenig Zeit zu haben und kaum Augenblicke der
Ruhe, trifft auf unsere Sehnsucht nach ausgefüllter Spiritualität.
Unser Wille, ökologisch bewusst zu leben, trifft auf die Frage nach
dem Wie und auf unser Zögern, konsequente Entscheidungen zu
treffen. Wie kann bewusstes Leben mit und an Leib und Seele
gelingen? Darauf wollen wir in der herrlichen Umgebung der Wasserburg
Turow in Vorpommern Antworten suchen. Die Werkstatt lädt ein,
zur Ruhe zu kommen mit Übungen zu Spiritualität, Auszeiten in der
Natur und kreativer Auseinandersetzung mit biblischen Texten. Und
sie lädt ein, aktiv zu werden – ganz konkret und handwerklich im Garten
der Wasserburg. Da die Burg mit viel persönlichem Engagement Stück
für Stück renoviert wird, ist die Unterbringung einfach, aber herzlich.
Die Küche bietet Vitalkost.

Referentin Sonja Schade, Kunsttherapeutin, Greifswald
Leitung Franziska Pätzold und Julia Lersch, beide Frauenwerk der Nordkirche
Ort Wasserburg Turow, Vorpommern
Kosten 280 €, nur DZ, VP
Anmeldung Büro Rostock

Tel. 0381 / 377 987 411 oder per email

mecklenburg-vorpommern@frauenwerk-nordkirche.de


Macht und Mode
Vortrag und Diskussion mit
Tansy Hoskins und Tim Zahn
Dienstag, 24.9.2019, Uni Hamburg, Von-Melle-Park 8

Ausgebeutete Frauen in Ländern des Südens und Ostens nähen unter menschenunwürdigen Bedingungen unsere Kleidung. Männlich dominierte Konzerne profitieren davon und prägen durch ihr Modediktat Frauenbilder. Wie können Macht- und Geschlechterverhältnisse der globalen Modeindustrie neu gestaltet werden?

Am Dienstag, 24.9.2019 geben Autorin Tansy Hoskins („Das
antikapitalistische Buch der Mode“) und Tim Zahn (Klimaaktivist und 2016-2019 Koordinator der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Textilbündnis) Antworten und Impulse zum Weiterhandeln.

Flyer Vortragsabend Hamburg Fashion Macht Geschlecht


Steh auf und geh! Weltgebetstag am 6. März 2020
WGT-Titelbild von Künstlerin Nonny Mathe aus Simbabwe


Am 6. März 2020 feiern wir in vielen Ländern den Weltgebetstag der Frauen! Bis dahin dauert es noch etwas - heute sind es noch genau 277 Tage -, aber schon jetzt bereiten Frauen auf der ganzen Welt Treffen, Werkstätten und Gottesdienste vor. Diese stehen im nächsten Jahr unter dem Motto „Steh auf und geh!“ Das WGT-Titelbild kommt wie immer aus dem Land, in dem auch die Gottesdienstordnung entsteht. Für 2020 hat es die Künstlerin Nonny Mathe aus Bulawayo, Simbabwe gestaltet. Lesen Sie hier mehr.

Weltgebetstag 2020


Arbeit zwischen Wind und Wellen
Frauen-KlimaSail 2019 auf der Ostsee - Ein Reisebericht

Eine Woche lang waren 20 Frauen, drei davon als Reiseleiterinnen, in der dänischen Südsee unterwegs.  Bei ihrem Törn auf der Ide Min, organisiert von FrauenReisen Hin und Weg, ging es nicht allein um die Erfahrung, gemeinsam unter Segeln ein Ziel zu erreichen, sondern auch um brennende Fragen zum Klimawandel und um Lösungsansätze. Die Klimaschutzbeauftragte des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, Insa Krempin, war eine der Verantwortlichen. Sie hat einen spannenden Bericht über die Reise geschrieben. Vielen Dank!

Hier ist er zum Weiterlesen. Reisebericht Frauen-KlimaSail 2019


Geplantes Siegel Grüner Knopf - der richtige Weg? Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung CCC

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) plant die Einführung eines staatlichen Metasiegels für sozial und ökologisch
hergestellte Textilien. Dieses Metasiegel soll unter der Bezeichnung „Grüner Knopf“ im Auftrag des
BMZ für Bekleidung und andere Textilprodukte vergeben werden.
Aus Sicht der Kampagne für Saubere Kleidung in Deutschland, in der sich auch das Frauenwerk der Nordkirche engagiert, ist die freiwillige Produktzertifizierung
und Produktkennzeichnung nicht der richtige Ansatz, um nachhaltige sowie strukturelle
Verbesserungen bezüglich der ökologischen und sozialen Risiken innerhalb der globalen Lieferkette zu erreichen.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung CCC.

Stellungnahme CCC zum Siegel Grüner Knopf



Ressourcen stärken und Perspektiven finden
Wochenende für Frauen (und ihre Kinder) mit und ohne Fluchthintergrund
FR, 16. - SO, 18. August im Jugendfreizeitheim Osterlüchten, Hanerau-Hademarschen

Wir bieten Frauen mit und ohne Fluchthintergrund die Möglichkeit, eine kleine Auszeit aus dem Alltag zu nehmen und ein Wochenende im Grünen mit viel Zeit zum Kennenlernen und Austausch zu verbringen. Wir haben Zeit für Gespräche über das, was uns am Herzen liegt, um eigene Ressourcen zu entdecken, Neues und Kreatives auszuprobieren oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

Sind Sie interessiert? Oder kennen Sie Frauen, denen eine solche Auszeit gut tun könnte?
Hier mehr lesen!
Wochenende Ressourcen stärken - Perspektiven finden


Musik-Tipp: Neue CD von Sängerin Bärbel Fünfsinn erschienen
Die EWIGE ist mein Licht

Die Theologin und Musikerin Bärbel Fünfsinn hat schon häufig mit dem Frauenwerk der Nordkirche zusammengearbeitet. Als Musikerin hat sie bei Veranstaltungen dafür gesorgt, dass auch die schwierigsten Melodien irgendwann richtig - und richtig gut - klingen. Jetzt hat sie eine neue CD herausgebracht, die wir hier gern vorstellen.

CD-Tipp Bärbel Fünfsinn


Erste Beraterinnen für Biographiearbeit in der Nordkirche

Zum Abschluss der Langzeitfortbildung „Systemische, spirituelle Biographiearbeit“ haben die 15 Teilnehmerinnen ihre Zertifikate als „Berater*in für Biographiearbeit“ erhalten. Sie sind die ersten Frauen, die in der Nordkirche an dieser Fortbildung teilnehmen konnten. Dazu haben sie sich ein Jahr lang intensiv mit Inhalten und Methoden der Biographiearbeit auseinandergesetzt und so die Kompetenzen für ihre berufliche Praxis erweitert, zum Beispiel als Pastorin, Supervisorin oder Lehrerin. Zertifiziert wurde die Langzeitfortbildung, die von den Pastorinnen Elisabeth Christa Markert und Susanne Sengstock entwickelt wurde, von FaBia e.V., dem Fachverband für Biographiearbeit.

„Ich habe während der Ausbildung auch meine eigene Biographie reflektieren können“, berichtet Sabine Petters, die als Mentorin für Studentinnen in Stralsund arbeitet. Sie hat ein ungewöhnliches Projekt entwickelt: Das Planspiel „Was erzählen unsere Kirchen?“. Es verbindet die Biographie von heiligen Orten mit der Biographie von Menschen und ermöglicht es, gemeinsam Visionen für die Neugestaltung von kirchlichen Räumen zu finden. „Ich hätte es mir letztes Jahr noch nicht vorstellen können, dass dies möglich ist. Jetzt aber freue ich mich, wenn mein Projekt im Kirchenkreis Pommern oder auch darüber hinaus angewendet wird“, sagt Sabine Petters.

Wegen der großen Nachfrage beginnt der nächste Kurs dieser Langzeitfortbildung bereits im September 2019.


Wer ist die Caring Community?
Anknüpfungen und feministische Anfragen
29. Oktober 2019, 17 - 20 Uhr

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Theresia Wintergerst, Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften
Pröpstin Isa Lübbers, Kirchenkreis Hamburg-Ost (angefragt)

Die Versorgung von jungen, alten und kranken Menschen stellt unser Zusammenleben zukünftig vor große Herausforderungen. Konzepte einer „sorgenden Gemeinschaft“ bieten dafür unterschiedliche Lösungen an. Für die Zukunft der

Ortsgemeinden und kirchlichen Orte bieten sich bei diesem Konzept vielfältige Anknüpfungspunkte.

Doch wie sind diese Entwicklungen aus feministischer Sicht und aus der Perspektive der Geschlechterforschung einzuschätzen? Sind es am Ende wieder fast ausschließlich Frauen, die die Sorgearbeit leisten?

Wie könnte eine Caring Community aussehen, in der alle Geschlechter Verantwortung füreinander übernehmen? Welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wären hierfür notwendig? Und welche Rolle könnte die Kirche dabei spielen?


Eine Veranstaltung des Frauenwerks der Nordkirche, der Fachstelle Familien der Nordkirche und des Frauenwerks Hamburg-West/Südholstein

Ort: Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Hamburg
Eintritt
: 5 € (inkl. Imbiss)
Kontakt:

Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein

Max-Zelck-Straße 1

22459 Hamburg

Telefon: (040) 558 220-156

E-Mail: gabriele.biell@kirchenkreis-hhsh.de




Reihe "Offene Gesellschaft" im Afrikanischen Zentrum Borgfelde Kein Platz für Rassismus

Wenn ich etwas in der Welt ändern möchte, muss ich bei mir anfangen,“ so beschrieb Gladys Awo bei der dritten Veranstaltung der Reihe „Wie offen ist unsere Gesellschaft? im Afrikanischen Zentrum Borgfelde ihre Strategie, Rassismus zu überwinden. „Ich versuche, mich nicht durch die Augen der Anderen zu sehen, die sagen, dass meine Hautfarbe die der Drogenverkäufer ist. Es geht darum, wie ich mich sehe. Positive Energie und Selbstrespekt helfen mir dabei.“

Dazu braucht es einen „safe space“, Orte, an denen people of colour sich sicher fühlen können und Unterstützung bekommen, ergänzte Wondible Opoku, die als Vertreterin der jungen Generation sprach. Es gibt auch einen klaren Auftrag an die weiße Mehrheitsgesellschaft: Sie profitiert von Machtstrukturen, die Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe ausschließen und sie hat die Macht, diese Strukturen zu ändern.

Solidarität – kritische Selbstreflexion – beidseitige Ermutigung – gemeinsames Tun waren die Botschaften aus den Arbeitsgruppen der Teilnehmner*innen.

Ausschnitte aus den Beiträgen der beiden Referentinnen finden sich unter https://www.instagram.com/machtwiderstandbunt/?hl=de.


Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am 18. September, 17.30-20.30 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg statt: Trans*Menschen begegnen – Diskriminierung verhindern

Offene Gesellschaft September


Transkulturelles und Interreligiöses Lernhaus der Frauen
Neue Kurse starten in Hamburg

In diesem Sommer wird es drei neue Lernhäuser in Hamburg geben. Das Transkulturelle und Interreligiöse Lernhaus der Frauen ist eine Fortbildung über ein Jahr für den Erwerb von Dialogfähigkeit und Kompetenz für den Umgang mit Vielfalt in unserer Gesellschaft. Mehr Informationen und die Termine finden Sie hier:

Flyer Lernhaus 2019

Termine Lernhaus 2019



Box 1

Jahresthema 2018 - 2019 der Frauenarbeit in der Nordkirche

Postkarte Jahresthema

Hier geht es zur Website:

www.morgen-war-alles-gut.de

Plakate in A4, A3 und A2 gibt es kostenlos - ebenso zum ersten Mal ein Puzzle! 10 Postkarten kosten 2 €.
Zu bestellen unter 0431 55 779 100 oder info@
frauenwerk.nordkirche.de

Kontakt

0431 / 55 779 100
info@frauenwerk.nordkirche.de

 



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