Aktuelles


Anderer Ausweis, anderer Blick - Viel Zulauf beim "Tag der Organspende" in Kiel

Viele interessierte Besucher*innen, viele Fragen und viel Information: Beim bundesweiten  "Tag der Organspende" in Kiel am vergangenen Sonnabend war auch im und vor dem Zelt "Ethik und Religion" viel los. Hier stellten Dagmar Krok (Frauenwerk der Nordkirche), Eske Wollrad (Evangelisches Zentrum Frauen und Männer Hannover) und Ricarda Heymann von den Evangelischen Frauen Hessen und Nassau die Kampagne "Organspende.entscheide.ich"  der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) vor. Vor allem Fragen rund um den Hirntod beschäftigten die Menschen, die teils gezielt, teils zufällig von 10 bis 18 Uhr am Info-Stand vorbeikamen. "Wir haben zahreiche Exemplare vom "anderen Organspendeausweis" verteilt", so Dagmar Krok. Aus Begriffen und Buchstaben, die im Laufe des Tages in einen Computer getippt wurden, entstand nach und nach eine Wortwolke - Gedanken zum komplexen Thema Organspende, das derzeit in Politik und Gesellschaft für viele Diskussionen sorgt.


Bewegung Maria 2.0 - Aktionen auch im Norden
Solidarität mit katholischen Frauen


Sie betraten keine Kirche, verrichteten keine ehrenamtliche Arbeit, ließen Gemeindebibliotheken geschlossen und blieben Sitzungen fern: Eine Woche lang waren mehrere tausend katholische Frauen in Deutschland in den Streik getreten. Mit der Bewegung Maria 2.0 fordern sie die Erneuerung ihrer Kirche. Sie protestieren gegen männliche Machtstrukturen in der katholische Kirche, fordern einen grundsätzlich anderen Umgang mit sexuellem Missbrauch, setzen sich für Frauenordination, gleiche Rechte, eine zeitgemäße Sexualmoral und für die Abschaffung des Priesterzölibats ein.

Was mit dem Aufruf von fünf Frauen aus dem Münsterland begann, wurde in kurzer Zeit zu einem Massenprotest und sorgt seit Tagen für Aufmerksamkeit. Das Frauenwerk der Nordkirche zeigt sich solidarisch mit den katholischen Frauen und unterstützt sie in ihren Forderungen. „Die Überwindung von patriarchalen Strukturen braucht einen langen Atem und sehr viel Kraft“, sagt Susanne Sengstock, Leiterin des Frauenwerks der Nordkirche. „Das wissen und kennen auch wir evangelischen Frauen aus eigener Erfahrung.“


Am Dienstag, 21. Mai, fand im Rahmen dieser Aktion eine Maiandacht auf dem Domplatz vor dem Hamburger St.-Marien-Dom statt. Mit Gebeten und Liedern wiederholten die Veranstalterinnen und Unterstützerinnen die Forderung nach einer Erneuerung ihrer Kirche. Trotz strömenden Regens war die Resonanz groß.  (ip)


Mit FrauenReisen Hin und weg nach Kroatien
21.-28. September 2019
Auf den Spuren von Winnetou und Ntscho Tschi

Reisen Sie mit uns zu Ihren Jugenderinnerungen. Besuchen Sie die Schauplätze und Drehorte Ihrer Held*innen Winnetou, Old Shatterhand und Ntscho Tschi. Erwecken Sie sie für eine kurze Zeit zum Leben. Erleben Sie in Kroatien Nostalgie der besonderen Art, in atemberaubender Natur und mit unvergesslichen Erlebnissen im „Land des letzten Apachenhäuptlings“.

In 3 Nationalparks und dem Velebit-Naturpark erleben Sie unberührte Natur in der Kulisse der Winnetoufilme, wie das „Pueblo-Plateau“, den „Rio Pecos“ und den „Silbersee“! Wir bringen Sie an Orte, wo die Seen türkis und die Flüsse kristallklar sind. Die Berge strahlen in weißem Stein, die Wälder zeigen sich grün und dicht. In der Nähe des Startpunktes aller Ausflüge und direkt am Meer befindet sich das 4* Blue Sun mobile Home Camp inmitten von Olivenbäumen. Es erwartet seine Gäste in komfortablen Mobilheimen, die von jeweils 2 Frauen bewohnt werden.

Anmeldeschluss: 30. Mai. Gern fragen wir auch danach Flug und Unterkunft für Sie an.

Reiseverlauf

Foto: Schneewittchen Reisen




Mein Glaube und die Gesellschaft - Junge Muslime* mischen sich ein

Junge Muslime*

Der zweite Abend der Reihe "Wie offen ist unsere Gesellschaft" fand in der albanischen Moschee im Hamburger Stadtteil St. Georg statt. Junge Muslime* erzählten von ihrem Glauben und wie er sie motiviert, sich für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu engagieren.

Chari ist 16 Jahre alt und erlebt aufgrund ihrer Religion und Hautfarbe im Alltag Diskriminierung und Vorurteile. Sie möchte trotzdem an ihrem Glauben festhalten und dazu stehen, wer sie ist. Sie will sich nicht länger fragen, was falsch mit ihr ist. "Denn wer definiert eigentlich, was richtig und was falsch ist?"  fragt sie. Grundlage ihres Glaubens ist das islamische Menschenbild. Die Menschen sind als Gottes Geschöpfe Statthalter*innen Gottes auf Erden und haben die Verantwortung für diese Welt übertragen bekommen. Sie sollen ihre Fähigkeiten zum Denken und Urteilen zum Wohl aller Menschen einsetzen.

Die zwanzigjährige Melisa studiert an der Akademie der Weltreligionen. Für sie ist ihr Glaube keine Privatsache, sondern führt sie unmittelbar dazu, anderen Menschen zu helfen, sei es ganz konkret in der Obdachlosenhilfe oder einfach durch ein Lächeln an ihre Mitmenschen in der U-Bahn. Die Entscheidung, ob sie eines Tages ein Kopftuch tragen möchte, ist für sie ein persönlicher und intensiver Prozess, den sie selbst bestimmt.

Chari, Melisa und weitere junge Muslime* stellten sich in einem speeddating den Fragen der Teilnehmer*innen und gaben offen und ehrlich Antworten. Sie zeigten überzeugend und beeindruckend, dass ihr Glaube kein Hinderungsgrund ist, Teil einer offenen Gesellschaft zu sein, im Gegenteil. Sie machen unsere Gesellschaft bunt, vielfältig und zukunftsfähig.

Der nächste Abend findet Mi, 12. Juni 17.30 - 20.30 Uhr im Afrikanischen Zentrum Borgfelde statt:
Kein Platz für Rassismus in unserer Gesellschaft - Perspektiven schwarzer Menschen aus zwei Generationen

Flyer Kein Rassismus Juni2019



Bedingungsloses Grundeinkommen - Vortrag vom 06.04.19
Download des Vortrags von Frau Dr. Irene Schöne

Hier der Link zu dem Vortrag:  Bedingungsloses Grundeinkommen


Hamburg.Jetzt.Gleich

Postkartenmotiv

Das Frauenwerk der Nordkirche unterstützt die Aktion des Landesfrauenrats Hamburg e.V., der Dachverband von 62 Hamburger Frauenverbänden mit rund 300.000 Mitgliedern, und von pro:fem, Verbund Hamburger Frauen- und Mädcheneinrichtungen e.V.:

Wir fordern die HAMBURGer Politik auf, JETZT GLEICH etwas zu tun – für die Durchsetzung der Gleichberechtigung aller Frauen!

  • Aufwertung des Rollenverständnisses von Frauen in Beruf, Familie und Gesellschaft
  • Abbau von Frauenarmut
  • Keine körperliche, verbale und sexuelle Gewalt gegen Frauen
  • Förderung weiblicher Gesundheit
  • Umsetzung von Gender Mainstreaming zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter
  • Einführung und Kontrolle einer geschlechtergerechten Haushaltsführung
  • Paritätische Besetzung der Parlamente und Gremien

#HamburgJetztGleich

https://www.hamburgjetztgleich.de/

Forderungen


Heraus aus der Finsternis - Weibliche Lebenswelten von der Kaiserzeit bis heute
Von Dienstmädchen, Arbeiterinnen und Politikerinnen

Das Schleswig-Holsteinische Landesarchiv widmet sich in einer spannenden Ausstellung „Weiblichen Lebenswelten von der Kaiserzeit bis heute“. Anlässlich des 100. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechts zeigt das Landesarchiv diesen „Weg aus der Finsternis“ hin zu mehr Gleichberechtigung und Mitbestimmung. In einem eigenen Kapitel geht es auch um Frauen in der Evangelischen Kirche. 

Heraus aus der Finsternis - Landesarchiv




Box 1

Jahresthema 2018 - 2019 der Frauenarbeit in der Nordkirche

Postkarte JahresthemaHier geht es zur Website:
www.morgen-war-alles-gut.de

Plakate in A4, A3 und A2 gibt es kostenlos - ebenso zum ersten Mal ein Puzzle! 10 Postkarten kosten 2 €.
Zu bestellen unter 0431 55 779 100 oder info@
frauenwerk.nordkirche.de

Kontakt

0431 / 55 779 100
info@frauenwerk.nordkirche.de

 



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