Aktuelles


Emanzipation durch Mode
Veranstaltung am 5. März: Frauenbilder von Kaufrausch, Ausbeutung, Gerechtigkeit


Bilder von Mode sind geprägt von gierig shoppenden Konsument*innen, die dem Diktat männlich dominierter Modekonzernen folgen, und von ausgebeuteten handlungsunfähigen Opfern in Nähfabriken. Wie tragen kulturelle Vorstellungen von Mode und Geschlecht dazu bei? Welche Geschlechtervorstellungen haben die zivilgesellschaftlichen Organisationen von Opfern und Täter*innen, vom Guten und Bösen? Welche Funktion hat eine technokratische Fachsprache zur Verbesserung der Produktionsbedingungen? Wir bringen unsere Erfahrungen aus der Kampagne für Saubere Kleidung und dem Textilbündnis mit der feministischen Expertise von Sonja Eismann zusammen. Welche Optionen jenseits des Verzichts gibt es als Handlungsalternative? Welche emanzipatorische Kraft könnte von denen, die Mode nähen und tragen, ausgehen?

Referentin Sonja Eismann, Journalistin und Autorin, Missy Magazine

Leitung Waltraud Waidelich, Frauenwerk der Nordkirche, CCC-Regionalgruppe Kampagne für Saubere Kleidung, Hamburg

Ort Dorothee-Sölle-Haus, Königstr. 54, Hamburg

Kosten 5 €, für Schüler- und Student*innen keine

 Anmeldung Büro Kiel, seminare@frauenwerk.nordkirche.de


Steh auf und geh! Frauen aus Simbabwe gestalten Weltgebetstag 2020
Unterschriftenaktion zur Schuldenumwandlung


Steh auf, nimm dein Schicksal selbst in die Hand – das ist die Botschaft des Weltgebetstags 2020 aus Simbabwe. Rund um den 6. März laden zahlreiche Gottesdienste zum gemeinsamen Gebet ein, in vielen Veranstaltungen wird über Projekte zur Frauenförderung und das wunderschöne, aber hochverschuldete afrikanische Land informiert. Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr eine Unterschriftenaktion zur Schuldenumwandlung. Die Forderung an die deutsche Regierung: Verzicht auf einen Teil der 730 Millionen Euro, die Simbabwe Deutschland eigentlich zurückzahlen muss. Im Gegenzug soll das afrikanische Land in Gesundheitsprogramme investieren, die der Bevölkerung zugutekommen. Dabei geht es vor allem um die Bekämpfung von HIV / Aids, da diese Krankheit in Simbabwe ein großes Problem darstellt.

Grafik Schuldenerlass neu

Formular Unterschriftenliste zum Download


womenonthemove2020
Gemeinsam unterwegs mit indischen Frauen


Vor wenigen Tagen sind unsere Referentinnen Irene Pabst und Julia Lersch zu einer Reise nach Indien gestartet - in den Bundesstaat Odisha. Es ist ein weiteres Treffen im Rahmen von Women on the move, einem gemeinsamen Projekt des Frauenwerks mit dem Zentrum für Mission und Ökumene und dem"Womens Desk" der Jeypore-Kirche. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen deutschen und indischen Frauen. Diesmal sind auch Angehörige der Assam-Kirche dabei, neben Julia Lersch und Irene Pabst auch die Pastorinnen Jutta Jessen-Thiesen und Tatjana Pfendt sowie Ulrike Borowski, die sich ehrenamtlich in der Nordkirche engagiert.

Julia Lersch fliegt dafür bereits zum zweiten Mal nach 2017 in den Osten des riesigen Landes. Im Herbst 2018 waren im Gegenzug fünf Frauen aus Indien in der Nordkirche zu Gast. Und wir freuen uns, dass schon im April 2020 wieder eine Delegation aus Indien zu uns in die Nordkirche reist! 

Neu ist, dass Julia Lersch und Irene Pabst ihre Erlebnisse und Begegnungen über soziale Medien teilen wollen. Zu finden bei Instagram unter Womenonthemove2020 !


Irene und Julia Oriya-Sprachkurs Screenshot


Was die Brennnessel mit der Kirche zu tun hat
Neues Jahresthema der Frauenarbeit in der Nordkirche

Mut wächst.  Zwei kurze Worte, die Gemeinden, Frauenwerke und andere Institutionen in den kommenden zwei Jahren begleiten werden, bei Andachten, Seminaren, Gesprächen, Themenabenden, Reisen und anderen Aktionen. "Mut wächst", so heißt das neue Jahresthema 2020-2021 der Frauenarbeit in der Nordkirche. Jetzt wurde es auf der Frauendelegiertenkonferenz in Ratzeburg vorgestellt.

Mehr lesen  Jahresthema Mut wächst


Mut wächst neu klein

Zum Jahresthema "Mut wächst" gibt es Plakate (kostenlos in A4 und A3), Postkarten, Brief-Klappkarten und Aufkleber. Zu bestellen unter info@frauenwerk.nordkirche.de Weitere Produkte mit dem Schriftzug "Mut wächst" sind in Arbeit. Außerdem geht es hier zu unserem Blog!   


Schon gehört? Schutz vor Gewalt geht alle an
2 Jahre Istanbul-Konvention in Deutschland

Seit fast zwei Jahren ist es in Deutschland geltendes Recht: Das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ – kurz: Istanbul-Konvention. Am 1. Februar 2018 hatten Bundestag und Bundesrat diesem Gesetz zugestimmt. Es wurde am 11. Mai 2011 von 13 Mitgliedsstaaten in Istanbul unterzeichnet. Damit ist die Konvention auf europäischer Ebene das erste juristisch verpflichtende Instrument zum Schutz von Mädchen und Frauen gegen Gewalt.

Die Konvention umfasst 81 Artikel. In ihnen geht es vor allem um verpflichtende Maßnahmen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen, zum Schutz und zur Hilfe für Opfer und zur Bestrafung der Täter. Ein Ziel ist auch, die Gleichstellung zu stärken.

Was heißt das konkret? Wie beeinflusst die Konvention die Gesellschaft? Was heißt dies für Politik, Behörden, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen – und für Institutionen, die sich für Frauenrechte stark machen? Was bedeutet dies für jede einzelne Person in Deutschland, und vor allem: Wo und wann lassen sich Ergebnisse feststellen? Zum Jahrestag haben wir Informationen zusammengestellt, die einen ersten Einblick geben: Den Text der Konvention in deutscher sowie hier in englischer und französischer Sprache, Infos zur Kampagne "Stärker als Gewalt" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie Hintergrundmaterial und Infos zur Initiative "Ab jetzt" www.ab-jetzt.org  vom Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns dafür Material zur Verfügung stellen, besonders an den LFSH - den Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein!

Istanbul-Konvention deutsch

Flyer LFSH Ab jetzt

Broschüre Europarat deutsch



Bundestag-Entscheidung: Der richtige Weg
Organspende weiter nur mit Zustimmung möglich

Das Frauenwerk der Nordkirche begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages zur künftigen Regelung von Organspenden. Eine Gruppe um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU, war bei der fraktionsübergreifenden Abstimmung mit dem Antrag gescheitert, die so genannte Widerspruchslösung einzuführen. Stattdessen stimmte die Mehrheit der Abgeordneten dafür, dass für eine Organentnahme auch weiterhin die Zustimmung der potentiellen Spender und Spenderinnen vorliegen muss.

Pressemitteilung zur Organspenderegelung


22. Norddeutsches Forum Feministische Theologie
Über-Wunden: Verletzliches Leben neu betrachtet & gedeutet

29. Februar 2020, 10 - 16 Uhr

Verletzlich zu sein ist ein Grundzug menschlichen Lebens. Doch wer ist schon gern krank, eingeschränkt oder begrenzt? Christliche Lebenskunst und Theologie versuchen, mit der Verletzlichkeit konstruktiv umzugehen. Sie entwerfen ein Gottesbild, in dem Gott sich mit der Menschwerdung freiwillig verwundbar macht und auch politische Verfolgung nicht scheut. Wie können leidende Menschen diesen verletzlichen Gott als heilsame Kraft erfahren? Wie ist damit umzugehen, dass andere verwundet werden, damit das Eigene geschützt werden kann? Und wie kann die Spannung zwischen Annahme und Widerspruch sinnstiftend erlebt werden? Die Theologin Heike Springhart versteht es, diese anspruchsvollen Gedanken lebensnah zu formulieren, und führt uns mit ihrer ganz eigenen Perspektive in die spannende und vielschichtige Vulnerabilitätsthematik ein. 

Referentin Dr. Heike Springhart, Pforzheim

Leitung Katja Hose und Susanne Sengstock, Frauenwerk der Nordkirche

Ort Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Hamburg

Kosten 35 €

Anmeldung Büro Kiel, seminare@frauenwerk.nordkirche.de


Diskussion um Verbot von Prostitution
Stellungnahme zum Vorschlag "Nordisches Modell"

Auch 2020 wird in Politik und Gesellschaft ein mögliches „Sexkaufverbot“ weiter diskutiert. Wir sehen das kritisch. Die Erfahrungen unserer Beratungsstellen contra und cara*SH, die sich für Betroffene des Menschenhandels bzw. für Sexarbeiter*innen einsetzen, zeigen: Dies ist der falsche Weg. Die Prostitution zu kriminalisieren würde die Situation von Sexarbeiter*innen verschlechtern, außerdem ist dies eine denkbar ungeeignete Maßnahme zur Bekämpfung des Menschenhandels. Warum das so genannte „Schwedische Modell“ keine Lösung ist, lesen Sie hier.

Frauenwerk der Nordkirche zum Sexkaufverbot


Tipp: Gleichstellung bewegen
Neuer Förderverein für den LFR Mecklenburg-Vorpommern

Es fehlt Geld für die Referent*in bei einem Gleichstellungsseminar? Für den Flyer bei einem Filmabend oder der Eigenanteil für eine öffentlich geförderte Plakatkampagne? Um Vereine und Initiativen bei gleichstellungspolitischen Projekten unkompliziert zu unterstützen,  wurde der Verein Gleichstellung Bewegen e.V. gegründet. Er ist sozusagen der Förderverein des Landesfrauenrates in Mecklenburg-Vorpommern.

Mehr dazu Infoflyer Gleichstellung bewegen LFR M-V


Innovative 34
Das neue Heft ist da!

Unsere neue Innovative ist da! Nach längerer Pause freuen wir uns, dass wir auch in der inzwischen 34. Ausgabe über wichtige und spannende Themen berichten können und Sie hier viele Infos über die Evangelische Frauenarbeit, politische Entwicklungen unserer Zeit und  Kampagnen finden. Wie immer gibt es die "Inno" auch als PDF zum Abruf - zum Beispiel hier.  Innovative 34

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung und Ihre Kommentare. Es interessiert uns auch, ob Sie die gedruckte Ausgabe schätzen oder ob Sie lieber digital versorgt werden möchten. Schreiben Sie uns gern unter info@frauenwerk.nordkirche.de. Schon jetzt vielen Dank!



NEWS

Jahresthema 2020/21 der Frauenarbeit in der Nordkirche

Plakat Mut Wächst - Jahresthema 2020 Klein

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Weitere Informationen:
0431 55 779-100 oder info@
frauenwerk.nordkirche.de

Kontakt

0431 / 55 779 100
info@
frauenwerk.nordkirche.de



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