Aktuelles


Ohne Vorurteile
Die Evangelische Zeitung berichtet über unsere Beratungsstelle cara*SH

Seit gut einem Jahr unterstützt die Beratungsstelle cara*SH Prostituierte in Schleswig-Holstein. Zur Arbeit von Claudia Rabe und ihrem Team gehört nicht nur die die informative Internetseite in vielen Sprachen. Die Beraterinnen sind aber auch häufig unterwegs, um vor Ort Hilfe zu leisten und Fragen zu beantworten. Über dieses neue Beratungsangebot hat die Evangelische Zeitung ausführlich berichtet. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.


Mit gemeinsamer Stimme
Austausch, Netzwerk, Partnerschaft: Erfolgreicher Besuch von Frauen aus der Jeypore-Kirche

Zum Abschluss des Besuchs der sechsköpfigen Delegation aus der Frauenarbeit der Jeypore Kirche fand in Hamburg ein Partnerschaftstag mit Frauenmahl im Zentrum für Mission und Ökumene Nordkirche weltweit statt. Zwischen den einzelnen Gängen gab es engagierte Tischreden von indischen und deutschen Frauen zur ihren Erfahrungen und Visionen Frauenarbeit hier und in Indien. Pastorin Kuntala Naik machte deutlich, mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen die Frauen in Indien zu kämpfen haben. Die Kirche sei sehr männerdominiert und viele könnten sich nicht vorstellen, eine Frau auf der Kanzel zu sehen. Gleichzeitig seien es hauptsächlich Frauen, die das Gemeindeleben an der Basis aktiv gestalteten, sagte sie. Siewünscht sich mehr Frauen in Leitungspositionen auf allen Ebenen der Kirche, damit Kirche von Männern und Frauen gemeinsam und gleichberechtigt gestaltet werden kann. Pastorin Nevedita Gorda ergänzte, dass die Frauenarbeit in der Jeypore-Kirche sich dafür einsetze, dass Frauen Zugang zu theologischer und allgemeiner Bildung bekämen und dass sie ermutigt würden, ihre Stimme zu erheben und sich für ihre Anliegen einzusetzen.

Eine weitere Perspektive trug Joy Hoppe bei, die aus Indien stammt und inzwischen Pastorin der Nordkirche in Hamburg ist. Sie berichtete von ihrer Erfahrung mit Integration in die deutsche Gesellschaft. Immer noch sei die Haltung vorherrschend, dass die von außen Kommenden sich ändern und anpassen müssten und nicht die Residenzgesellschaft. Wünschenswert und für alle ein Gewinn wäre es, wenn beide Seiten sich bewegen und voneinander lernen würden.

Pastorin Jutta Jessen-Thiesen, die den Besuch der indischen Frauen begleitet hat, erzählte von ihrer Lernerfahrung im Dialog mit den indischen Frauen. Das Lied „I have decided to follow Jesus“ ist für sie ein Beispiel, wie es gelang, die Perspektiven zu wechseln und sich in die Sichtweisen der Anderen hineinzuversetzen, eine wichtige Voraussetzung, um Verständnis und Respekt füreinander zu entwickeln. Dieses Lied sei ihr anfangs befremdlich vorgekommen, weil es für sie eine sehr konservative Form von Glauben auszudrücken schien. Durch den Erfahrungsaustausch mit den indischen Frauen veränderte sich ihr Zugang dazu. Sie verstand, dass Jesus zu folgen bedeutet, sich für die Gleichheit und die Rechte von Frauen einzusetzen.

Vor dem Frauenmahl hatten die sechs Inderinnen zwei Wochen lang Gelegenheit, verschiedene Orte und Institutionen der Nordkirche kennenzulernen. So trafen sie Bischöfin Kirsten Fehrs in Hamburg und kamen mit Maria Jepsen zusammen, der ersten lutherischen Bischöfin weltweit, besuchten das Genderzentrum der Hansestadt, waren Gäste im Schwesternheimathaus in Stralsund, in Rendsburg, Kiel und Breklum. Hier ging es mit der Methode des Transkulturellen Lernhauses der Frauen darum, gemeinsam verschiedene Themen zu erarbeiten. Sehr persönlich erzählten beispielsweise die Pastorinnen Kuntala Naik und Nevedita Gorda von ihrer Arbeit. Sie berichteten aus ihrem Land, in dem Gewalt gegen Frauen allgegenwärtig ist, ihren Erfahrungen aus den Gemeinden, in denen „Lady Pastors“ tätig sind, von Rückschlägen in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit. Dazu gehörten aber auch Entwicklungen, die Mut und Hoffnung machen. Und der Austausch geht weiter: 2019 werden Mitarbeiterinnen des Frauenwerks der Nordkirche nach Indien reisen, 2020 soll während einer Kirchenkonsultation in Breklum das Netzwerk der Frauenarbeit weiter gestärkt werden.

Women on the move, Frauen in Bewegung, hier und dort. Frauen bewegen und verändern Kirche, damit eines Tages die Vision aus Gal 3,28 Wirklichkeit werden möge: „Da ist nicht jüdisch noch griechisch, da ist nicht versklavt noch frei, da ist nicht männlich und weiblich: denn alle seid ihr einzig-einig im Messias Jesus.“ (Bibel in gerechter Sprache)

Besuch aus der Jeypore Kirche

Foto:© Irene Pabst


Abschied von Ulrike Koertge

Die Leiterin des Frauenwerks der Nordkirche wird künftig die Evangelische Erwachsenenbildungs-Arbeit in Niedersachsen mit Sitz in Hannover leiten. Damit verlässt die 58-jährige Theologin nach fast fünf Jahren das Frauenwerk und ihren derzeitigen Wohnort in Kiel. Ihre Entpflichtung und Verabschiedung findet am Mittwoch, 26. September im Rahmen eines Frauenmahls statt.

Hier können Sie weitelesen:  Zum Abschied von Ulrike Koertge

Ulrike Koertge

  Foto: Ulrike Koertge bei einer Tischrede während eines Frauenmahls (Foto: Christian Eggers)



Women on the move
Besuch von Frauen der Jeypore-Kirche


Vom 16. bis zum 30. September 2018 wird eine Delegation indischer Frauen bei uns in der Nordkirche zu Gast sein. Der Besuch findet statt im Rahmen des Projekts „Women on the move“. Dieser Name entstand während einer Reise im Oktober 2017 nach Orissa im Gebiet der Jeypore-Kirche, mit der die Nordkirche  in einer Partnerschaft verbunden ist.

Ankunft Seemannsmission

Mit „Women on the move“ soll die Frauenarbeit stärker vernetzt werden. „Für uns ist dieser Name mit vielen Bedeutungen gefüllt: Wir wollen miteinander unterwegs sein und uns gegenseitig unterstützen. Und wir verbinden uns damit mit dem weltweiten lutherischen Frauennetzwerk WICAS, Women in Church and Society“, so Referentin Julia Lersch. „Ich freue mich sehr, dass dieses Vorhaben nun realisiert werden kann und wir in enger Kooperation mit dem Indienreferat des Zentrums für Mission und Ökumene das Projekt „Women on the move“ auf den Weg gebracht haben“, sagt Ulrike Koertge, Leiterin des Frauenwerks. „Es versteht sich als gemeinsamer Weg, den Frauen aus der Nordkirche und der Jeypore-Kirche miteinander gehen. Wir lernen voneinander, erhalten neue - bestimmt oft überraschende - Einblicke und Einsichten und zahlreiche Impulse, die uns in unseren jeweiligen Arbeits- und Lebenszusammenhängen bereichern werden.“

 hier der ganze Artikel: Woman on the move



Ich bin schön!
Workshop zum Film Embrace
Sa, 20. Oktober, 10 - 17 Uhr

Bewegt durch Impulse aus dem Film "Embrace" der australischen Filmemacherin und Aktivistin Taryn Brumfitt wollen wir uns in diesem Workshop mit dem SCHÖNsein beschäftigen und was es uns bedeutet - abseits von allen Vorgaben der Medien, der Mode- und Gesundheitsindustrie.

Und wir wollen hören, was biblische Frauen zu diesem Thema zu sagen haben.

Hier finden Sie nähere Informationen: Ich bin schön



Da bin ich sprachlos ...
Gelassen passende Worte finden - auf Augenhöhe reagieren
MI, 24. Oktober, 10 - 16 Uhr, Kiel
Hier finden Sie nähere Informationen.

SAVE THE DATE... Fachtag mit Ausstellung
Fürsorgen zwischen Mensch und Technik – Roboter und andere Hilfsmittel im Gesundheitswesen“
DI, 30. Oktober 2018, 11 - 17 Uhr, Albertinen-Haus Hamburg

100 Jahre Frauenwahlrecht
Und wer hat heute die Macht?
Di, 6. November, 18 - 21 Uhr, EZG-Kiel, Gartenstraße 20

Der Weg und der Kampf um das Frauenwahlrecht war
lang und steinig. Am 30. November 1918 trat in Deutschland
das allgemeine aktive und passive Wahlrecht
für Frauen in Kraft – am 1 9. Januar 1919 konnten Frauen
zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Wie sieht
es heute aus mit der Macht? Als Einstieg reisen wir
100 Jahre zurück und sehen Filmaufnahmen mit
Suffragetten, die als Komikerinnen auf ihre Weise für
das Frauenwahlrecht kämpften.


Im Anschluss diskutieren wir mit der schleswigholsteinischen
Finanzministerin Monika Heinold und
der Wissenschaftlerin Prof. Dr. Melanie Groß darüber,
wo wir heute stehen: Wie machtvoll sind Politiker*innen
und wer hat wirklich Macht in Deutschland? Wie
bestimmen Frauen die Diskurse um machtvolle Fragen?
Wie können sich Frauen für ihre Interessen machtvoll
einsetzen? Welche Rolle spielt die Spiritualität?

Weitere Informationen:  100 Jahre Frauenwahlrecht


"Kommt, alles ist bereit!"
Ökumenische Werkstatt zum Weltgebetstag 2019!
FR 16.11. - SO 18.11., in Zingst und Poserin

Die Ökumenische Werkstatt bietet Frauen die Möglichkeit sich intensiv auf den Weltgebetstag am 01. März 2019 vorzubereiten.

Sie erwarten Informationen über Land und Leute des Gastgeberlandes "Slowenien", miteinander singen und beten, den Bibeltext "erarbeiten", die Ordnung kennenlernen, natürlich ein besonderer Abend und ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst am Sonntag.

Weitere Informationen zu den beiden Wochenendwerkstätten finden Sie hier:

WGT Zingsthof

WGT Poserin



News

Jahresthema 2018 - 2019 der Frauenarbeit in der Nordkirche

Postkarte Jahresthema

Plakate in A4, A3 und A2 gibt es kostenlos - ebenso zum ersten Mal ein Puzzle!
10 Postkarten kosten 2 €.
Zu bestellen unter 0431 55 779 100 oder info@
frauenwerk.nordkirche.de

Kontakt

0431 / 55 779 100
info@frauenwerk.nordkirche.de

 



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