Aktuelles

Bewegung Maria 2.0 - Aktionen auch im Norden

Solidarität mit katholischen Frauen


Sie betraten keine Kirche, verrichteten keine ehrenamtliche Arbeit, ließen Gemeindebibliotheken geschlossen und blieben Sitzungen fern: Eine Woche lang waren mehrere tausend katholische Frauen in Deutschland in den Streik getreten. Mit der Bewegung Maria 2.0 fordern sie die Erneuerung ihrer Kirche. Sie protestieren gegen männliche Machtstrukturen in der katholische Kirche, fordern einen grundsätzlich anderen Umgang mit sexuellem Missbrauch, setzen sich für Frauenordination, gleiche Rechte, eine zeitgemäße Sexualmoral und für die Abschaffung des Priesterzölibats ein.

Was mit dem Aufruf von fünf Frauen aus dem Münsterland begann, wurde in kurzer Zeit zu einem Massenprotest und sorgt seit Tagen für Aufmerksamkeit. Das Frauenwerk der Nordkirche zeigt sich solidarisch mit den katholischen Frauen und unterstützt sie in ihren Forderungen. „Die Überwindung von patriarchalen Strukturen braucht einen langen Atem und sehr viel Kraft“, sagt Susanne Sengstock, Leiterin des Frauenwerks der Nordkirche. „Das wissen und kennen auch wir evangelischen Frauen aus eigener Erfahrung.“


Am Dienstag, 21. Mai, fand im Rahmen dieser Aktion eine Maiandacht auf dem Domplatz vor dem Hamburger St.-Marien-Dom statt. Mit Gebeten und Liedern wiederholten die Veranstalterinnen und Unterstützerinnen die Forderung nach einer Erneuerung ihrer Kirche. Trotz strömenden Regens war die Resonanz groß.  (ip)



Box 1

Jahresthema 2018 - 2019 der Frauenarbeit in der Nordkirche

Postkarte JahresthemaHier geht es zur Website:
www.morgen-war-alles-gut.de

Plakate in A4, A3 und A2 gibt es kostenlos - ebenso zum ersten Mal ein Puzzle! 10 Postkarten kosten 2 €.
Zu bestellen unter 0431 55 779 100 oder info@
frauenwerk.nordkirche.de

Kontakt

0431 / 55 779 100
info@frauenwerk.nordkirche.de

 



Navigation