FrauenSeminare 2018/2019

„In der Leerheit gibt es weder Frau noch Mann …“

Geschlechterrollen und Emanzipationsbewegungen im Buddhismus

22. Januar 2019

Dieser Satz wird einer buddhistischen Prinzessin zugeschrieben,
die vor allem im Tibet als weiblicher Buddha verehrt wird. Sie
legte einen Eid ab, als Frau die vollkommene Buddhaschaft zu
erlangen.
Ihre spirituelle Lebensgeschichte kennzeichnet einen
Paradigmenwechsel in der buddhistischen Literatur im Sinne heutiger
Gender-Diskussionen. Der Buddhismus scheint eine Religion zu sein,
die Männern und Frauen gleiche Möglichkeiten einräumt. Doch
Nonnen müssen mehr Regeln einhalten als Mönche. Zudem gilt es als
besser, als Mann wiedergeboren zu werden. Die Wissenschaftlerin und
tibetisch-buddhistische Nonne Carola Roloff wird erklären, wie das
Geschlechterverhältnis in den Schriften des Buddhismus gesehen
wird, wie die Praxis in unterschiedlichen Ländern aussieht und was es
mit der Bewegung „Töchter des Buddha“ auf sich hat.

Referentin Dr. Carola Roloff, Buddhologin, Akademie der Weltreligionen, Hamburg
Leitung Irene Pabst, Frauenwerk der Nordkirche, Dr. Michaela Will, Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein, beide Hamburg
Ort Dorothee-Sölle-Haus,Königstraße 54, Hamburg-Altona
Kosten 5 €

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