FrauenSeminare 2020/2021

Von der Versuchung zur Verseuchung?

Zur Diskussion um die „Gen-Schere“
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28. Oktober 2020

Durch die Erfindung der Gen-Schere CRISPR/CAS gibt es Erfolge bei der Behandlung von erblich bedingten Krankheiten. Eine ethische Grenze bilden jedoch mögliche Eingriffe in die menschliche Keimbahn vor der Zeugung. Auch Pflanzen und Tiere werden via „Genome Editing“ verändert. Sogar das ausgestorbene Mammut könnte theoretisch wieder zum Leben erweckt werden. Gleichzeitig besteht die  Hoffnung, Pflanzen und Tiere an den menschengemachten Klimawandel anpassen zu können. Wie weit darf der Mensch gehen in seiner Schöpferfähigkeit? Wie positionieren wir uns aus einer feministisch-theologischen und herrschaftskritischen Sicht zu den aktuellen technischen Versuchungen? Die Wissenschaftlerin Annika Hardt ist Trägerin des  Förderpreis Opus Primum der VolkswagenStiftung. Diesen erhielt sie für die der Publikation "Technikfolgenabschätzung des CRISPR/CAS-Systems", in der sie sich kritisch mit dem Einsatz der sogenannten Gen-Schere auseinandersetzt.

Mittwoch, 28. Oktober, 19 Uhr: Vortrag im Rahmen der Akademietage der Ev. Akademie der Nordkirche

Referentin: Annika Hardt, Medizinerin, Hamburg

Ort: Dorothee-Sölle-Haus, Königstr. 54, Hamburg Diese Veranstaltung findet nun ausschließlich digital statt. Den Link zur Onlineveranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung unter seminare@frauenwerk.nordkirche.de

Anmeldung: seminare@frauenwerk.nordkirche.de,  Tel. 0431 557 791 00


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